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Informationen zur Photovoltaikanlage

Eine Photovoltaikanlage muss mindestens 20 Jahre lang zuverlässig Strom liefern - nicht zuletzt, damit die rendite stimmt. Deshalb sollte man als Auftraggeber bei der Auswahl der Angebote und bei der Ausführung auf Qualität und Seriosität achten. Wer sich mit der Technik wenigstens ein bisschen auskennt, hat es da leichter. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zu den Komponenten einer Photovoltaikanlage.

Sonnenstromtechnik

Eine Photovoltaikanlage besteht aus einzelnen Modulen, die per Spezialkabel miteinander verschaltet werden. Das Modul wiederum besteht aus einzelnen Solarzellen, die das Sonnenlicht in Gleichstrom umwandeln. Der Wechselrichter macht aus dem Gleichstrom Wechselstrom, der ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Gleichzeitig überwacht er die Funktionsfähigkeit der Anlage.

 

Zelltypen

Bei Solarzellen gibt es zahlreiche Varianten, die unterschiedliche Produktionsmethoden, Preise und Wirkungsgrade - das ist der Anteil des in Strom umgewandelten Lichts - haben. Kristalline Solarzellenwerden aus Siliziumblöcken herausgeschniten, entsprechend viel des teuren Materials benötigt man dafür. Man unterscheidet monokristalline und polykristalline Zellen. Monokristalline Zellen werden aus einem einzigen großen Siliziumkristall geschnitten, Sie haben den höchsten Wirkungsgrad, aber auch die höchsten Preise. Bei Solarzellen in Dünnschichttechnologie wird die stromproduzierende Schicht auf ein Trägermaterial aufgebracht. Dadurch benötigt man deutlich weniger oder gar kein Silizium. Dafür sind die Wirkungsgrade etwas geringer, aber die Anwendungsmöglichkeiten höher. Dünnschichtzellen eignen sich zum Beispiel sehr gut für halbtransparente Verglasungen, die gleichzeitig Strom produzieren. Generell gilt: Je höher der Wirkungsgrad, umso teurer sind die Module.

 
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