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Die Ausrichtung

Optimal ist eine Ausrichtung direkt nach Süden und eine Neigung um 28 Grad, im Norden Deutschlands dürfen es zwei oder drei Grad steiler, im Süden entsprechend flacher sein. Aber selbst bei einer Ausrichtung nach Westen oder Osten sind bei günstiger Neigung 90 Prozent des Maximalertrags drin. Ausnahmen gibt es auch: Passen zum Beispiel bei einem Flachdach wegen der nötigen Verschattungsabstände nur wenige Module aufs Dach, ist es überlegenswert von der Daumenregel zur Neigung der Module abzuweichen. Ganz flach montierte Anlagen bringen zwar in den Wintermonaten und in der Übergangszeit keinen oder einen deutlich geringeren Ertrag. Dafür ist ihre Stromausbeute im Sommer deutlich höher, da die Sonne fast senkrecht auf die Solarzellen knallt. Zudem passen deutlich mehr Module mit einer höheren Leistung aufs Dach, was die Kosten pro Kilowatt senkt und den Gesamtertrag steigert.